Event- & Hochzeitsmessen

Neue Stadthalle Langen

Allgemeine Geschäfts- & Ausstellungsbedingungen

der „FABULOUS WEDDING – Event- & Hochzeitsmessen“


Veranstalter:

FABULOUS WEDDING; Inh.: Eddi Brockmann, Hegelstrasse 34, 63303 Dreieich


Allgemein

Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäfts- & Ausstellungsbedingungen stellen die vertragliche Grundlage für die Teilnahme an der von der Firma FABULOUS WEDDING – Event- & Hochzeitsmessen (nachfolgend „Veranstalter genannt) ausgerichteten Ausstellungen dar. Mit dem Eingang des unterzeichneten Anmeldeformulars beim Veranstalter gelten die Teilnahmebedingungen als gelesen, akzeptiert und somit verbindlich.


Anerkennung

Mit der Anmietung des Messestandes erkennt der Besteller die “Allgemeinen Geschäfts- & Ausstellungsbedingungen” für sich und seine Beauftragten als verbindlich an. Gleichzeitig verpflichtet er sich zur Einhaltung der arbeits-, gewerbe- und sicherheitsrechtlichen Vorschriften, besonders in den Bereichen Feuerschutz, Unfallverhütung, Firmenbezeichnung und Preisauszeichnung.


Zulassung

Mit Eingang der verbindlichen Anmeldung des Bestellers und der darauf folgenden Bestätigung durch den Veranstalter ist der Mietvertrag geschlossen. Beide Parteien vereinbaren Stillschweigen über den Mietpreis. Konkurrenzausschluss darf weder verlangt noch zugesagt werden.

Der Widerruf des Mietvertrages durch den Veranstalter ist gegeben, wenn sich die Voraussetzungen für die Erteilung verändert haben. Der Veranstalter ist zum Rücktritt des Vertrages berechtigt, wenn trotz einmaliger Mahnung Zahlungsverzug besteht. In diesem Fall wird die Rücktrittsgebühr wie unter Punk 4 fällig. Der Veranstalter ist bei berechtigten Beanstandungen auf die angebotene Ware oder Arbeitsweisen beteiligter Firmen befugt, unverzüglich angemessene Maßnahmen zu treffen, um einen ordnungsgemäßen Messe/Ausstellungsverkauf sicherzustellen.


Unvorhersehbare Ereignisse

Der Veranstalter ist bei Eintritt eines unvorhersehbaren Ereignisses, das die planmäßige Durchführung der Messe/Ausstellung unmöglich macht und nicht von ihm zu vertreten ist (höhere Gewalt) oder bei erheblich zu geringer Teilnehmerzahl oder auf behördliche Anordnung berechtigt, die Veranstaltung vor Eröffnung abzusagen oder zeitlich zu verlegen oder zu verkürzen. Schadensersatzansprüche sind in jedem Fall für beide Seiden ausgeschlossen.


Rücktritt

Der Antrag auf Rücktritt kann nur schriftlich erfolgen. Er ist nur dann rechtswirksam vereinbart, wenn der Veranstalter ebenfalls schriftlich sein Einverständnis gibt. Wird nach verbindlicher Anmeldung oder nach erfolgter Zulassung ausnahmsweise ein Rücktritt zugestanden, so sind in jedem Fall alle gebuchten Leistungen als Unkostenentschädigung sowie die auf Veranlassung des Ausstellers bereits entstandenen Kosten zu entrichten.

Der Veranstalter kann die Entlassung davon abhängig machen, dass der gemietete Stand anderweitig vermietet werden kann. Wird zur Füllung einer durch Rücktritt entstandenen Lücke ein anderer Aussteller auf einen nicht bezogenen Stand verlegt oder der Stand in anderer Weise ausgefüllt, so hat der Mieter daraus keinen Anspruch auf Minderung der Standmiete.

Tritt der Aussteller nach verbindlicher Anmeldung zurück, so hat er eine Aufwandspauschale in Höhe von 30 % der Standmiete zu zahlen. Ab der 8. Woche vor der Messe wird die Standmiete in voller Höhe fällig. Dies gilt auch, wenn die Anmeldung erst in diesem Zeitraum erfolgt ist.


Standmiete

Die Standmiete beinhaltet die mietweise Überlassung der Standflächen für die Zeit der Messe und während der Auf- und Abbauzeiten sowie Strom. Ein Normalstromanschluss befindet sich in der Nähe jeden Standes in einer Entfernung von höchstens 10 Metern. Der Veranstalter haftet nicht für Unterbrechungen und Leistungsschwankungen der Stromanschlüsse.


Fälligkeit und Zahlungsverzug

Sämtliche Zahlungen sind ohne Abzug zu leisten und zwar 50% des Rechnungsbetrages innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Auftragsbestätigung und Rechnungsstellung, der Restbetrag bis 4 Wochen vor der Veranstaltung. Rechnungen für Sonderleistungen sind sofort nach Rechnungseingang zahlbar, das gleiche gilt für Rechnungen, die später als sechs Wochen vor Eröffnung ausgestellt werden.

Nicht voll bezahlte Stände können vom Veranstalter nach fruchtloser einmaliger Mahnung anderweitig vergeben werden. Voraussetzung für den Bezug des Standplatzes ist die termingerechte Zahlung der Standmiete. Zur Wahrung seiner Forderungen behält sich der Veranstalter vor, von seinem Mietpfandrecht Gebrauch zu machen.


Standzuteilung

Die Standzuteilung erfolgt durch den Veranstalter unter Berücksichtigung besonderer Wünsche des Ausstellers, der örtlichen Gegebenheiten und der fachspezifischen Inhalte. Das Eingangsdatum der Anmeldung ist nicht maßgebend. Die Standnummer wird dem Aussteller schriftlich bestätigt. Ergibt sich aus zwingenden Gründen eine Verlegung des Standes, hat der Veranstalter einen möglichst gleichwertigen Stand zuzuteilen. Der Veranstalter behält sich vor, aus zwingenden technischen oder Sicherheitsgründen die Ein- und Ausgänge, Durchgänge und Notausgänge zu verlegen. Der Veranstalter kann ohne Ankündigung bei Erfordernis dem Aussteller einen anderen Platz zuweisen. Etwaige Ersatzansprüche hieraus ergeben sich für den Aussteller nicht.


Untervermietung, Mitaussteller, Überlassung des Standes an Dritte, Verkauf für Dritte

Der Aussteller ist nicht berechtigt, ohne Genehmigung der Ausstellungsleitung den ihm zugewiesenen Stand ganz oder teilweise an Dritte unterzuvermieten oder sonst zu überlassen oder ihn zu tauschen. Die von der Ausstellungsleitung genehmigte Aufnahme eines Mitausstellers ist gebührenpflichtig. Bei einer nicht genehmigten Untervermietung, bzw. Weitergabe des Standes an Dritte sind, sofern die Ausstellungsleitung nicht Räumung des Standes durch den Untervermieter verlangt, mindestens 50% der Standmiete zusätzlich zu entrichten. Gesamtschuldner sind der Hauptmieter und der Untermieter.


Werbung

Werbemaßnahmen sind nur innerhalb des Standes zulässig. Andere Werbemöglichkeiten bedürfen der Zustimmung des Veranstalters. Die Vorführung von Maschinen, akustischen Geräten, von Lichtbilddarbietungen und Moden - auch zu Werbezwecken - kann im Interesse der Aufrechterhaltung eines geordneten Ausstellungsbetriebes auch nach erteilter Genehmigung eingeschränkt oder widerrufen werden. Der Aussteller erklärt sich mit Anerkennung der AGBs damit einverstanden, dass seine Daten im Internet und im Messekatalog veröffentlicht und an Pressepartnern weitergegeben werden dürfen.


Auf- und Abbau

Für den Aufbau sowie die Gestaltung, Ausstattung und Sicherheit des Standes ist der Aussteller selbst verantwortlich. Es ist sicherzustellen, dass die Attraktivität der gegenüberliegenden und benachbarten Stände nicht beeinträchtigt wird. Es dürfen nur geprüfte Kabel und Elektrogeräte verwendet werden, das gültige Prüfprotokoll ist am Messetag mitzuführen und wird kontrolliert! Es wird eine der Veranstaltung angemessene Standgestaltung vorausgesetzt. Wenn Ihr Standaufbau höher als 2m sein wird oder sonstige Besonderheiten aufweist, müssen Sie dies im Anmeldeformular angeben. Das Messekonzept sieht keine Trennwände bzw. Messebauten vor. Fluchtwege und Notausgänge sind freizuhalten. Über den üblichen Standaufbau hinausgehende Besonderheiten wie offenes Feuer, gefährliche Maschinen usw. sind auf dem Anmeldeformular zu vermerken.

Die mitgebrachten Dekorationsmaterialien müssen der DIN 4102/B1 (schwer entflammbar) entsprechen. Exponate können bis zur Ganggrenze aufgestellt werden. Bedienpulte und Bediener o.ä. müssen sich jederzeit innerhalb der Standgrenzen befinden! Bestelltes Equipment wird vorm Standaufbau dem Aussteller zur Verfügung gestellt. Die Stände müssen eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn fertig aufgebaut und dekoriert sein. Der Aufbau des Standes erfolgt am Samstag, den 12.09.2020 in der Zeit zwischen 10:00 Uhr und 17:00 Uhr. Am Samstag sowie Sonntag wird die Halle ab 09:00 Uhr für die Aussteller zugänglich gemacht. Am Sonntag öffnet die Messe um 10.00 Uhr. Der Abbau erfolgt am Sonntag ab 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Der Stand muss am Messetag bis 18.00 Uhr besetzt bleiben. Für den Abbau ist der Aussteller selbst verantwortlich. Ein Abbau vor Messeende um 18.00 Uhr ist nicht gestattet. Wird der Stand trotzdem vorher abgebaut, wird eine Konventionalstrafe in Höhe von 1000,- € zuzüglich 19% MwSt. fällig, außer der Veranstalter gibt die Veranstaltung vor Ende frei. Entstandener Müll ist vom Aussteller zu entfernen. Bei Nichteinhaltung behält sich der Veranstalter vor, etwaige entstandene Reinigungskosten dem Aussteller in voller Höhe in Rechnung zu stellen. Das Befahren der Halle mit PKW/LKW ist nicht möglich. Zur Andienung steht ein Lastenaufzug im Bereich der Bühne zur Verfügung.


Gestaltung und Ausstattung des Standes

An jedem Stand ist ein Schild mit Namen und vollständiger Adresse des Anbieters und der Standnummer gut sichtbar anzubringen. Musikübertragungen und Lautsprecherdurchsagen sind nicht erlaubt oder bedürfen der vorherigen,  ausdrücklichen Genehmigung durch den Veranstalter. Waren sind durch Preisschilder oder Beschriftungen der Waren auszuzeichnen. Fußböden, Hallenwände, Säulen und sonstige feste Einbauten dürfen nicht beschädigt, gestrichen, beklebt, gebohrt noch tapeziert werden. Der Zugang zu Installations- und Feuerschutz-einrichtungen ist freizuhalten. Auf Verlangen vom Veranstalter ist ein Messestand, dessen Aufbau nicht genehmigt ist, zu ändern oder zu entfernen.


Feuersicherheits- und Arbeitsschutzbestimmungen

Der Aussteller verpflichtet sich zur Einhaltung der Feuerschutz und Unfallverhütungsvorschriften. An Maschinen und Geräten sind – soweit erforderlich – Schutzvorrichtungen anzubringen, die den berufsgenossenschaftlichen Unfallverhütungsvorschriften entsprechen. Gasflaschen oder andere feuergefährliche Stoffe sind außerhalb der Hallen zu lagern.


Standbetreuung und Reinigung

Während der Öffnungszeiten der Messe ist der Aussteller verpflichtet, seinen Stand zu besetzen und die angemeldeten Ausstellungsgegenstände vorzuhalten. Der Aussteller ist für die Reinigung seines Standes inklusive der Müllentsorgung verantwortlich. Nach Veranstaltungs- und Abbauende hat der Aussteller die überlassene Fläche und Gegenstände unbeschädigt zurück zu geben. Beschädigungen sind ordnungsgemäß zu beseitigen. Andernfalls ist der Veranstalter befugt, diese Arbeiten auf Kosten des Ausstellers ausführen zu lassen. Weitere Ansprüche auf Schadensersatz bleiben davon unberührt.


Ausschank

Das Ausschenken und Verkaufen von Speisen und Getränken an die Besucher ist nur mit Genehmigung des Veranstalters gestattet. Bei Nichtbeachtung behält sich der Veranstalter vor, eine Vertragsstrafe in Höhe von 200,00 € netto zu erheben.


Bewachung / Haftung

Der Aussteller haftet für alle Schäden, die er oder ein Beauftragter verursacht, selbst.

Der Veranstalter übernimmt die Bewachung der Halle. Er übernimmt jedoch keinerlei Haftung für Verluste und Beschädigungen. Dieses gilt insbesondere während der Auf- und Abbauzeiten. Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für Beschädigungen oder Diebstahl am Ausstellungsgut oder der Standausrüstung und deren möglichen Folgeschäden.

Der Veranstalter haftet ausschließlich für Sach- und Personenschäden für die er gesetzlich haftbar gemacht werden kann. Ausgeschlossen von dieser Haftung sind die Gastronomiebetriebe. Hier haften die Betreiber selbst.


Hausrecht

Im Veranstaltungsgelände übt der Veranstalter das Hausrecht aus. Anweisungen des Veranstalters, und/oder seiner Mitarbeiter ist Folge zu leisten. Eine etwaige Hausordnung ist für alle Teilnehmer und Besucher verbindlich. Ebenfalls gelten ohne Einschränkungen die “Allgemeinen Bedingungen” des Veranstaltungsgeländes. Übernachtungen im Gelände sind verboten.


GEMA Gebühren

Aussteller, die Hintergrundmusik an ihrem Stand abspielen oder selbst Musik machen möchten, müssen dieses kostenpflichtig bei der GEMA anmelden. Der entsprechende Nachweis ist am Veranstaltungstag mitzuführen. Der Veranstalter ist nicht verpflichtet dies nachzuprüfen. In jedem Fall ist dennoch vorab die schriftliche Genehmigung des Veranstalters einzuholen!


Datenschutz

Der Aussteller gibt sein Einverständnis dafür, dass seine Daten an Pressepartner weitergegeben und die Daten im Internet und im Ausstellerverzeichnis veröffentlicht werden dürfen.


Fotografieren, Film- und Videoaufnahmen

Der Veranstalter ist berechtigt Fotografien, Film- und Videoaufnahmen vom Messegeschehen, den Ständen und den Ausstellungsgütern anfertigen zu lassen und diese für Werbung oder allgemeine Presseveröffentlichungen zu verwenden. Das gewerbsmäßige Fotografieren und Zeichnen innerhalb des Ausstellungsgeländes ist nur den von der Ausstellungsleitung zugelassenen Fotografen und Zeichnern gestattet.


Verteilung von Drucksachen und Werbemitteln

Die Verteilung von Drucksachen und/oder Werbemitteln außerhalb der Stände ist nicht gestattet bzw. bedürfen der kostenpflichtigen Genehmigung durch den Veranstalter. Eine Aufstellung von Werbeelementen außerhalb der Standfläche bedarf ebenfalls einer Genehmigung. Der Veranstalter behält sich vor zusätzlich genutzte m² nachträglich in Rechnung zu stellen.


Haftungsausschluss

Es wird empfohlen, für den Ausstellungsstand eine Versicherung abzuschließen, dies gilt insbesondere für Standeinrichtungen von hohem Wert. Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für die Standeinrichtung und die ausgestellten Waren, dies gilt auch bei höherer Gewalt. Der Aussteller haftet für alle Schäden, die durch ihn oder durch die Standeinrichtung entstehen.


Verwirkungsklausel

Ansprüche der Aussteller gegen den Veranstalter, die nicht spätestens zwei Wochen nach Schluss der Ausstellung schriftlich geltend gemacht werden, sind verwirkt.


Änderungen

Von den Ausstellungsbedingungen abweichende Abmachungen bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit der gegenseitigen schriftlichen Bestätigung.


Nichteinhaltung der Bedingungen

Im Falle von Verstößen des Ausstellers gegen die Ausstellungsbedingungen kann die Teilnahme vom Veranstalter fristlos gekündigt werden.


Schlussbestimmung

Alle Ansprüche des Ausstellers gegenüber dem Veranstalter sind schriftlich und unverzüglich vorzulegen. Ansprüche verjähren drei Monate nach Veranstaltungsende.

Auf Vereinbarungen die von diesen Bestimmungen abweichen, besteht kein Rechtsanspruch. Der Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Dreieich. Der Veranstalter behält sich jedoch vor, Ansprüche gegenüber dem Aussteller am Standort des Ausstellers geltend zu machen. Sollte eine der vorstehenden Regelungen aus rechtlichen Gründen unwirksam sein, werden die übrigen Ausstellungsbedingungen hiervon nicht berührt.


Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt.

An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben.

Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich der Vertrag als lückenhaft erweist.